jusos-Logo
Juso-Kreisverband Südthüringen

Jusos Südthüringen- neuer Vorstand als Sprachrohr der Jugend

Allgemein

Am Freitag den 20. Dezember 2013 kamen in Meiningen die Jusos des Kreisverbandes Südthüringen zusammen, um einen neuen Vorstand zu wählen. An seiner Spitze steht ab sofort der 29-jährige Meininger Jan Schmeier, der die Nachfolge des Breitungers Christoph Zimmermann antritt.

Jan Schmeier freut sich auf die anstehenden Aufgaben der kommenden Jahre: „Ich bin überzeugt davon, dass wir unseren Kreisverband in den nächsten Wochen und Monaten voranbringen werden. Wir sind eine bunt gemischte Truppe und strotzen vor Tatendrang und Motivation,“ so der frischgebackene Vorsitzende. Dem Medienwissenschaftler, der als Büroleiter des SPD Landtagsabgeordneten Rolf Baumann arbeitet und zurzeit seine Masterarbeit an der Technischen Universität Ilmenau schreibt, stehen ab sofort die stellvertretenden Vorsitzenden André Schmidt aus Brattendorf, Luisa Otto aus Rosa, Anne Pietzsch aus Oberhof und Sipan Kahlef aus Hildburghausen zur Seite. Als Beisitzer fungieren Sven Scheerle aus Jüchsen und Daniel Hohmann aus Schmalkalden. Der siebenköpfige Vorstand ist von nun an für den gesamten Raum Südthüringen, welcher sich von Schleusingen über Hildburghausen und Suhl auch über den Landkreis Schmalkalden-Meiningen erstreckt, zuständig. „Ein großes Gebiet in dem in den nächsten Jahren einiges zu tun ist,“ so beschreibt der neue Juso-Kreischef die Situation im Kreisverband. Denn im kommenden Jahr stehen mit der Kommunal-, Europa-, und Landtagswahl gleich drei Härteprüfungen an. Der neue Vorsitzende sieht seine Jusos für anstehende Aufgaben gut gerüstet. Als eine der tragenden Säulen gerade im Wahlkampf, sichert er allen Mandatsträgern und denen die es werden wollen die volle Unterstützung zu: „Wir Jusos machen einen großen Teil der Genossinnen und Genossen aus, die auf der Straße und an den Haustüren für unsere sozialdemokratischen Ideale und für deren Glaubwürdigkeit streiten. 2014 werden wir gemeinsam mit unseren Kandidatinnen und Kandidaten weiter für soziale Gerechtigkeit und eine starke SPD kämpfen.“ Die Nachwuchspolitiker sehen ihre Aufgaben aber bei Weitem nicht nur in der Wahlkampfunterstützung, sondern vielmehr darin, das Sprachrohr der Jugend zu sein. „Wir sind jung, gut vernetzt und politisch engagiert. Deshalb ist es auch unsere Aufgabe junge Menschen zu unterstützen, uns ihrer Probleme und Wünsche anzunehmen und ganz gezielt darauf aufmerksam zu machen- nicht nur innerhalb der Gesellschaft, sondern auch in der Politik“, so Schmeier. Weiterhin möchte der neu aufgestellte Kreisvorstand auch der zunehmenden Politikverdrossenheit entgegenwirken und so gerade Jugendliche wieder stärker für Politik empfänglich machen. „Junge Menschen müssen das Gefühl haben, dass ihnen jemand zuhört und sich für sie einsetzt. Diesbezüglich gibt es schon die ein oder andere Idee, aber bevor wir diese umsetzen können, müssen wir zunächst die Rahmenbedingungen überprüfen und entsprechende Kontakte knüpfen. Allerdings kann ich zum jetzigen Zeitpunkt schon sagen, dass wir auch verstärkt mit Bündnissen und Jugendinitiativen zusammenarbeiten wollen,“ merkt der Vorsitzende an. Neben Jugendpolitik, sehen es die Jusos aber auch als ihre Pflicht an generelle Missstände innerhalb der Gesellschaft beim Namen zu nennen, die Bürgerinnen und Bürger darauf aufmerksam zu machen und zu sensibilisieren. „Auch hierfür haben wir schon das ein oder andere Projekt im Kopf,“ schmunzelt Schmeier.
Der neue Vorstand jedenfalls hat sich allerhand vorgenommen und blickt zuversichtlich auf die kommenden Jahre.