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Juso-Kreisverband Südthüringen

Regelschule Veilsdorf: Jusos fordern Kurswechsel von Landrat Müller

Allgemein

Hildurghausen/Veilsdorf - Die Jusos des Kreisverbands Südthüringen gratulieren der Elterninitiative zum gewonnen Kampf um den Erhalt der Veilsdorfer Regelschule und freuen sich mit den betroffen Schülerinnen und Schülern. Gleichzeitig fordern sie nun Landrat Müller dazu auf, sich dem bestehenden Zukunftskonzept Gemeinschaftsschule zu öffnen.

Mit großer Freude und Genugtuung reagieren die Jusos Südthüringen, die Nachwuchsorganisation der SPD, auf das eindeutige Ergebnis zum Bürgerbegehren bezüglich dem Erhalt der Regelschule Veilsdorf und beglückwünschen die engagierte Elterninitiative zu diesem beispiellosen Erfolg. Sie bezeichnen das Ergebnis als eine „schwere Schlappe“ für den Landrat Müller und gleichzeitig als deutliches Bekenntnis der Bürgerinnen und Bürger für gute Bildungschancen in unserem Landkreis. „Die Familien wollen ein flächendeckendes Schulnetz mit Schulstandorten in nächster Nähe und somit kurzen Wegen für ihre Kinder. Das ist das eigentliche Wahlergebnis,“ ist sich Juso-Vize André Schmidt sicher. Den Jungsozialisten, welche die Bestrebungen der EI unterstützten, ist es nun aber wichtig, sich auf dem erzielten Erfolg anlässlich des Bürgerentscheids nicht auszuruhen sondern weiter für das bestehende Konzept der Gemeinschaftsschule zu streiten. „Der Ball liegt nun im Spielfeld des Landrats und seiner Koalition aus CDU, FDP und den Freien Wählern,“ so der Kreischef der Jungsozialisten Jan Schmeier. Müller wäre gut damit beraten, sich mit der bestehenden Zukunftskonzeption zu beschäftigen und seinen bisherigen bildungspolitischen Kurs zu überdenken. Die erste Gemeinschaftsschule im Landkreis einzurichten, sei dabei für die Jusos die einzig logische Konsequenz um den Standort Veilsdorf dauerhaft zukunftssicher zu gestalten.